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Unser Kloster

1849 gründete Elisabeth Eppinger, Mutter Alfons Maria, in Bad Niederbronn/Elsass  die Ordensgemeinschaft, der "Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern)".  
Von Anfang an galt ihre Sorge vor allem den Armen, Kranken und Benachteiligten. Durch ihre Zuwendung zu denen, die ihre Hilfe brauchen, soll Gottes barmherzige Liebe erfahrbar werden. 

„Niederbronner Schwestern“ leben und arbeiten heute in verschiedenen Ländern Europas, Afrikas, in Argentinien und in Indien.

"De Fontibus Salvatoris"
Aus den Quellen des Erlösers.

Dieser Wahlspruch findet sich im Logo unserer Ordensgemeinschaft und auf dem Kreuz, das jede Schwester trägt.
Ein Hinweis, dass Jesus Christus Quelle für ein sinnvolles Leben ist.
Einladung, auf IHN zu schauen - auf sein Leben, seine Worte, sein Handeln, seine Beziehung zu Gott und zu allen Menschen.

Diese Quelle schenkt für alle Situationen Licht und Kraft; sie spornt an, es IHM, gleich zu tun und aus der Beziehung zu IHM selbst zu einer Quelle des Guten zu werden.

Provinz

Geschichte

Das Herz-Jesu-Kloster von 1857 – heute.

1867

Neue Niederlassung

Sr. Lucretia, Oberin im Vinzentinum/Lehel, erwirbt Anfang Juni nach Rücksprache mit der Ordensleitung das Anwesen des Stadtgärtners Sedlmayr an der Badstraße, heute Buttermelcherstr. 10. zu „geringem Preis“, für eine neue Niederlassung zur Pflege von Hauskranken und Armen. Noch zu Lebzeiten von Mutter Alfons Maria beginnen hier Sr. Lucretia, Sr. Prosper und Sr. Bona ihren Dienst.

1868

Baumaßnahmen

Zusätzlicher Erwerb von zwei Grundstücken für weitere Aufgaben der Schwestern. Baubeginn der Kapelle noch im gleichen Jahr; Einweihung bereits 1870. Schwerpunkt bleibt zunächst die ambulante Kranken- und Armenpflege – doch werden nach und nach weitere Bedarfe gesehen und angepackt.

1884

Bauen für neue Angebote

Kinderbewahranstalt Damenpensionat (Einweihung 1885), Angebot von Handarbeitskursen

1902

Weitere Angebote

Eröffnung eines Mädchenhortes (1932 auch kurzzeitig eines Knabenhortes, der wieder aufgeben wurde, weil die Buben zu wild waren); Angebot eines Mittagstisches für alleinstehende Mädchen/Frauen, später auch für Studenten; Arbeit mit Interessierten am Ordensberuf; Kurse in Krankenpflege für Schwestern

1914-1918

Dienst in Lazaretten

Auf Bitten von Prinz Alfons von Bayern Entsendung von Krankenschwestern zur Pflege von Kranken und Verwundeten während des 1. Weltkriegs in verschiedenen Lazaretten in Bayern und sogar nach Frankreich.

1919-1920

Ordensausbildung

Bis zur Errichtung des Provinzhauses in Neumarkt i. d. OPf. vorübergehend Ort der Ordensausbildung mit 52 Novizinnen.

1931

Angebote für Besinnung

Elternabende der kath. Elternvereinigung. Besinnungstage für Frauen in Familie und Beruf, für die Pensionsdamen; Bibelabende.

1944

Zerstörung

Völlige Zerstörung des Herz-Jesu-Klösterls durch Brand- und Sprengbomben am 12. Juli. Die Schwestern finden Unterkunft in benachbarten Häusern, sie kümmern sich weiterhin um Hauskranke, Arme und Kinder.

1945

Betreuung von Kindern

zunächst in der Klenzestraße, dann in einer Baracke.

1952

Wiederaufbau

Bauwettbewerb für die Wiedererrichtung der Klosteranlage, den die Architekten Alexander R. Freiherr von Branca und Herbert Groethuysen gewannen und realisierten: Kirche, Schwesternhaus, Mädchenwohnheim, Kindergarten, Kinderhort, Nähschule, Wirtschaftsgebäude.

1955

Einweihung

des neuerrichteten Herz-Jesu-Klosters am 05. Juni

1994-1999

Bauliche Veränderungen

Zeit von diversen Veränderungen in der gesamten Anlage des Herz-Jesu-Klosters aufgrund neuer Herausforderungen vor Ort, in der Gesellschaft und neuer gesetzlicher Vorgaben. Dies gilt für den Hort, den Kindergarten, das Wohnheim, die Schwesterngebäude, Wirtschaftsräume und den Hof. Kinder /Eltern, Jugendliche, Mitarbeitende und Schwestern werden mit Sanierungsarbeiten der Gebäude oder völliger Neugestaltung konfrontiert.

1995

Neuer Kindergarten

Einweihung der völlig neu erbauten Tagesstätte, danach Sanierung des Hortes.

1996-1998

Grundsanierung und Neugestaltung

des gesamten Jugendwohnheimes.

1997-1999

Renovierung des Schwesternhauses

Veränderungen in den Wirtschaftsräumen und den Hofanlagen. Grundsanierung / Neugestaltung im Schwesternhaus, das auch Raum gab und gibt für Mitschwestern aus anderen Ländern- zum Deutschlernen, während des Studiums oder der Berufsausbildung

2006

Erste Professfeier

Am 25. März Erstprofess von Sr. Barbara Geißinger, erstmaliges Ereignis nach Verlegung der deutschsprachigen Grundausbildung zum Ordensleben 2002 ins Herz-Jesu-Kloster; ab 2009 auch Ordensausbildung von jungen slowakischen Frauen.

2008-2009

Erweiterung zum "Haus für Kinder" und mehr

Verlegung und Neugestaltung des Grundschulhortes; Errichtung der Kinderkrippe (2009), seither neue Bezeichnung für die Kindertagesstätten: Haus für Kinder; 2018 Anerkennung des Kindergartens als Stelle für den Bundesfreiwilligendienst.

2019

Personelle Veränderungen

Derzeitige Leiter*innen im Herz-Jesu-Kloster. Im Laufe der Jahre wurden wegen Mangel an Schwestern in allen Bereichen zunehmend nichtklösterliche Mitarbeitende angestellt, auch in den Leitungsaufgaben: 1995 für den Hort, 1998 für die Kindertagesstätten insgesamt, im gleichen Jahr für das Jugendwohnheim, 2005 die Küche, im gleichen Jahr für die betriebswirtschaftliche Führung/ das Personalwesen

Wir Schwestern

Als Hausgemeinschaft und Ausbildungsgemeinschaft zum Ordensleben wissen wir uns stets verbunden mit unserer gesamten internationalen Kongregation; bei allen kulturellen Unterschieden schöpfen wir aus den gleichen Quellen. Wir sind im Herz-Jesu Kloster in München derzeit 11 Schwestern und 1 Novizin.

Unsere Klosterkirche

Sie ist dem Herzen Jesu geweiht. Das soll uns und allen Besuchern bewusst machen, dass Gott ein Herz für uns Menschen hat, durch Jesus Christus hat er uns das gezeigt und lässt es uns auch immer wieder neu erfahren.

Angebote

Unser Kloster liegt im Gebiet der Pfarrei Heilig Geist. Gute Beziehungen zum Seelsorgeteam, den Gottesdienstteilnehmern und den Gremien sind uns wichtig. Wir freuen uns über vielfältige Kontakte, die Besuche der Teilnehmer am Gesprächskreis, der Sternsinger und Firmlinge.

Ordensgründerin

Unsere Gründerin Elisabeth Eppinger, mit dem Ordensnamen Alfons Maria, war eine einfache Frau mit wachem Geist und einer tiefen Sehnsucht und Entschlossenheit, mit Gott zu leben und Jesus Christus nachzufolgen.

Haus für Kinder

Wohnheim

Wohnheim

Kontakt/Anfahrt

Kontakt / Anfahrt